Geographie

Suchbegriff: Südamerika

Die brasilianische Zentralbank hat neue Vorschriften eingeführt, die den Zugang von Banken und Brokern zu Kryptowährungsmärkten vereinfachen. Damit sollen Sicherheit und Transparenz erhöht und gleichzeitig die Akzeptanz von Kryptowährungen innerhalb des brasilianischen Finanzsystems gefördert werden.
Brasilien hat vereinfachte Vorschriften eingeführt, um Bankinstituten den Einstieg in den Kryptowährungsmarkt zu erleichtern. Dies stellt eine positive regulatorische Entwicklung für die Integration des Finanzsektors in digitale Vermögenswerte dar.
Gold verzeichnet seine beste Wochenperformance seit 2020 und erreicht Rekordhöhen von über 5.000 US-Dollar pro Unze, während der US-Dollar aufgrund der Grönland-Krise und der Besorgnis über die unberechenbare US-Politik seine schlechteste Woche seit Juni erlebt. Die politischen Spannungen haben die Anleger zu sicheren Anlagen wie Gold und dem Schweizer Franken getrieben, was Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit des Dollars aufkommen lässt und zu verstärkten Absicherungsmaßnahmen gegen US-Währungsrisiken führt.
Telefónica wurde von Corporate Knights als eines der 100 nachhaltigsten Unternehmen der Welt ausgezeichnet und belegt weltweit Platz 84 und im Telekommunikationssektor Platz 4. Das Unternehmen erzielte mit Lösungen zur Reduzierung von Treibhausgasen einen Umsatz von 782 Millionen Euro, wobei 57 % seines B2B-Portfolios als Eco Smart-Dienste klassifiziert sind. Telefónica leistete mit grünen Anleihen Pionierarbeit im Bereich der nachhaltigen Finanzierung in der Telekommunikationsbranche und hat 37 % seiner Finanzierung an ESG-Ziele geknüpft, was sein starkes Engagement für Umwelt- und Sozialverantwortung unterstreicht.
Eine Tochtergesellschaft des Schweizer Schokoladenherstellers Barry Callebaut sieht sich wegen Vorwürfen der Kinder- und Sklavenarbeit mit einem Verfahren vor dem höchsten Arbeitsgericht Brasiliens konfrontiert. Die brasilianischen Behörden haben den Fall als „schwere Menschenrechtsverletzung” bezeichnet. Die Zentrale von Barry Callebaut in Zürich veröffentlichte eine Erklärung, in der sie alle Formen von Menschenrechtsverletzungen in der Kakao-Lieferkette verurteilte.
Autoneum meldete für 2025 einen Umsatzrückgang von 2,1 % auf 2,29 Mrd. CHF, wobei der organische Umsatz um 4,1 % zurückging und damit hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieb. Das Unternehmen erreichte jedoch seine Gewinnziele mit einer EBIT-Marge von deutlich über 5 % und erwartet einen freien Cashflow von über 100 Mio. CHF. Asien verzeichnete aufgrund von Akquisitionen ein starkes Wachstum, während Europa und Nordamerika Umsatzrückgänge hinnehmen mussten. Der starke Schweizer Franken wirkte sich negativ auf die Ergebnisse aus, aber die Automobilindustrie zeigte Anzeichen einer Entspannung mit einem weltweiten Wachstum des Fahrzeugmarktes um 3,7 %.
Donald Trump dominierte das Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos mit aggressiver Rhetorik, darunter abfällige Bemerkungen über die Schweizer Finanzministerin Karin Keller-Sutter. Während die globalen Wirtschaftsführer weitgehend unbeeindruckt schienen und die Finanzmärkte positiv auf Trumps Rückzieher bei den Drohungen gegenüber Grönland reagierten, wehrten sich die europäischen Politiker gegen die Dominanz der USA. Die offizielle Reaktion der Schweiz war auffallend zurückhaltend, wobei wirtschaftliche Interessen und Zollverhandlungen Vorrang vor politischen Konfrontationen hatten. Der Artikel wirft die Frage auf, ob Europa technologisch mit den US-Giganten gleichziehen kann und ob sich die vorsichtige Haltung der Schweiz angesichts der unvorhersehbaren Machtpolitik der Trump-Ära langfristig auszahlen wird.
Das Handelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur verzögert sich, nachdem das Europäische Parlament es zur Überprüfung an den Europäischen Gerichtshof verwiesen hat. Der Ökonom Martin Lück kritisiert den politischen Opportunismus von Rechtspopulisten und einigen Abgeordneten der Grünen, die seiner Meinung nach ein sinnvolles und notwendiges Abkommen behindern. Die Verzögerung sendet negative Signale hinsichtlich der Einheit der EU und behindert die europäischen Exportindustrien, die angesichts der schwierigen Handelsbeziehungen mit den USA und China nach neuen Märkten suchen. Zwar ist eine vorläufige Umsetzung weiterhin möglich, doch der Rückschlag gefährdet die globale Handelsposition Europas und könnte die Beziehungen zu den südamerikanischen Partnern belasten.
Shell erwägt Berichten zufolge den Verkauf von Vermögenswerten in der argentinischen Schieferformation Vaca Muerta, einem der weltweit größten Schiefervorkommen, als Teil einer umfassenderen Veräußerungsstrategie, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Die Region Vaca Muerta verfügt über bedeutende Öl- und Gasvorkommen, die große Energieinvestitionen angezogen und Argentinien dabei geholfen haben, zu einem der führenden Ölproduzenten Lateinamerikas zu werden.
Die Ölpreise erholten sich, nachdem Präsident Trumps Äußerungen über eine US-Marineflotte, die in den Nahen Osten unterwegs sei, erneut Befürchtungen über mögliche Lieferunterbrechungen aus dem Iran schürten. Brent-Rohöl stieg auf 64,50 USD und WTI auf 59,78 USD, womit sich der zuvor verzeichnete Rückgang von 2 % umkehrte. Die Äußerungen lösten Befürchtungen aus, dass die Drohungen gegen den Iran tatsächlich umgesetzt werden könnten, was möglicherweise Auswirkungen auf einen der größten Ölproduzenten der OPEC hätte. China als größter Abnehmer von iranischem Öl wäre von etwaigen Exportunterbrechungen am stärksten betroffen.

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